Lesung mit Ziemowit Szczerek

Ziemowit Szczerek, einer der interessantesten und kontroversesten polnischen Schriftsteller dieser Tage, wird anlässlich des Erscheinens seines Romans „Mordor kommt und frisst uns auf“ („Przyjdzie Mordor i nas zje, czyli tajna historia Słowian“) in deutscher Fassung am Dienstag, den 30. Mai, um 14.00 Uhr im Raum GB 03/49 an der Ruhr-Universität Bochum an einem Autorentreffen teilnehmen.

Szczerek hat jahrelang die Ukraine intensiv bereist – von Lwiw bis Odessa, von Tschernowitz bis Dnipro. Seine Eindrücke haben sich in einem reichlich unkonventionellen Roman niedergeschlagen. Korruption, Alkoholismus, Verfall – alles erscheint hier karikaturenhaft verzerrt. Szczerek führt die gängigen Stereotypen über den „Wilden Osten“ und den „postsowjetischen Dschungel“ ad absurdum und entlarvt in der Überzeichnung die Überheblichkeit, Ignoranz und Eintrübung des westlichen Blicks.
Ein Gonzo-Roman, inspiriert von »On the Road« und »Fear and Loathing in Las Vegas«.

Zum Autor:
Ziemowit Szczerek (*1978), streitbarer Intellektueller und Journalist, publiziert unter anderem in „Nowa Europa Wschodnia“ und „Tygodnik Powszechny“.
Für „Mordor kommt und frisst uns auf“ wurde er mit dem Paszport-Preis der „Polityka“ ausgezeichnet und für den Nike-Literaturpreis, die wichtigste literarische Auszeichnung Polens, nominiert.

Zum Moderator:
Thomas Weiler (*1978) studierte Russisch und Polnisch in Minsk, Leipzig, Berlin und Sankt Petersburg. Er lebt als Übersetzer und Vermittler russischer, polnischer und belarussischer Literatur mit seiner Familie in Markkleeberg.
Weiler übersetzte Szczereks Roman für die deutsche Erstausgabe im Verlag Voland & Quist.

Zum Übersetzer:
Bernhard Hartmann (*1972) studierte Polonistik und Germanistik in Mainz und Potsdam. Danach arbeitete er als Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Slawistischen Instituten in Potsdam, Berlin (HU), Erfurt, Wien und Bochum. Seit 2001 ist er Übersetzer von literarischen und geisteswissenschaftlichen Texten aus dem Polnischen tätig, Für seine Arbeit wurde er 2013 mit dem Karl-Dedecius-Preis der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnet.

Dienstag, den 30. Mai 

um 14.00 Uhr

im Raum GB 03/49 an der Ruhr-Universität Bochum

Veranstalter:  Seminar für Slavistik / Lotman-Institut für russische Kultur in Zusammenarbeit mit: Osteuropa Kolleg NRW und OSTWEST Verein für kulturellen Transfer e.V.

 

Weitere Informationen:

https://www.voland-quist.de/autor/?197/Ziemowit+Szczerek

http://www.sueddeutsche.de/kultur/polnische-gegenwartsliteratur-knutschereien-im-wilden-osten-1.3477651

Facebook-Link: https://www.facebook.com/events/122911748263684/

ZiemowitSzczerekBuchcover

 

 

 

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