Die Mühle & Das Kreuz

Eine filmische Interpretation des Gemäldes „Die Kreuztragung Christi“ von Peter Bruegel dem Älterem.

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Am Palmsonntag, den 29.3.2015 um 15:30 Uhr, erwartet Sie ein großes Kinoerlebnis im Metropolis Filmtheater Bochum. OSTWEST Verein für kulturellen Transfer e.V. präsentiert in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Republik Polen in Köln und dem Polnischen Institut Düsseldorf den Film:
„Die Mühle & das Kreuz“ von Lech Majewski mit Rutger Hauer, Charlotte Rampling und Michael York. Der Regisseur wird anwesend sein und anschließend für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen.

Zum Film:

Die Niederlande am Vorabend des Achtzigjährigen Krieges 1568 bis 1648. Spanische Okkupanten herrschen mit eiserner Hand, die rechtlose Bevölkerung leidet unter Ausbeutung und politischer Unterdrückung, die Inquisition versucht mit aller Macht, die aufkommende Reformation in Flandern und Brabant mit repressiver Gewalt zu ersticken.

In genau diese Situation platziert Pieter Bruegel der Ältere 1564 sein Gemälde „Die Kreuztragung Christi“ nicht ohne politische Brisanz. Vor der Folie der religiösen Verfolgung in den Spanischen Niederlanden zur Entstehungszeit des Bildes erscheint das Motiv der Leiden Christi und wirft damit Fragen auf nach Macht und Freiheit, Glauben und religiösem Extremismus als gesellschaftliches machtpolitisches Instrument und der Bedeutung der Kunst. Fragen, die heute aktueller denn je erscheinen.

Der renommierte polnische Regisseur Lech Majewski erweckt in seinem Meisterwerk „Die Mühle & das Kreuz“ aus dem Jahr 2011 die Szenerie des Bildes zum Leben und läßt vor der atmosphärisch dichten Kulisse von Bauernstilleben und Nebellandschaften den Maler Pieter Bruegel selbst (Rutger Hauer) über die Genese und Herangehensweise seines Bildes, den Kaufmann und Kunstsammler Nicolaes Jonghelinck (Michael York) über die Unterdrückung durch die Spanier und die Jungfrau Maria (Charlotte Rampling) über den Tod Jesu zu Wort kommen.

Zum Projekt:

Die Vorführung des Films Die Mühle & das Kreuz initiiert eine Veranstaltungsreihe unter der Überschrift Wurzeln und Flügel. Mit dieser Reihe beabsichtigen wir, ausgewählte polnische Künstler, die bereits internationale Erfolge zu verzeichnen haben, in einen Dialog mit jungen Kunst- und Kulturschaffenden in Deutschland zu bringen, insbesondere auch solche, die selbst auf polnische Wurzeln zurückgreifen können.

Der erste Gast der Veranstaltungsreihe ist Lech Majewski, ein aus Kattowitz stammender Film-, Theater- und Opernregisseur, Produzent, Prosaist, Poet, Essayist und Maler, der sich seit Jahren internationaler Berühmtheit erfreut. Majewski ist ein Paradebeispiel für einen Künstler, der nicht nur sämtliche Gattungsgrenzen überschreitet, sondern auch die Grenzen der Länder, in denen er lebt, arbeitet und erfolgreich ist: in Großbritannien, USA, Brasilien, Argentinien, sowie Italien und Deutschland.

Die Filmvorführung, die nicht zufällig in der Osterzeit stattfindet, möchten wir durch ein Gespräch mit Lech Majewski ergänzen. Es moderiert Ronald Urbanczyk, ein ebenfalls aus Polen stammender Medienwissenschaftler und Co-Autor vieler Filme mit deutsch-polnischer Thematik.
Weitere Informationen:

http://themillandthecross.com/

http://metropolis.cineprog.de/

http://www.polnisches-institut.de/programm/_quot_die_muehle_und_das_kreuz,1772/

 

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